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Stottern und Poltern

Was istsind Stottern und Poltern?

Definition

Stottern wirdund alsPoltern gehören zu den sog. Redeflussstörungen. Stottern führt meist zu „Störungen des Sprechablaufs, des Sprechrhythmus, der Sprechbewegungen, der Sprechatmung, der Aussprache und der Stimme.“1

Beim Poltern handelt es sich um eine Störung des Sprechflusses Redeflussesmit definiertzu schneller und/oder einer von der Norm abweichenden Sprechweise. Stottern und Poltern sind nicht Teil der üblichen Sprachentwicklung, diesie sichkönnen aufauch unterschiedlichekombiniert Weisevorkommen.

Neben äußertdem üblichen Stottern gibt es noch weitere seltene Stotterarten, wie z. B. das Stottern bei bestimmten angeborenen Syndromen oder Erkrankungen (z. B. Down-Syndrom), durch Hirnschädigungen (z. B. Schlaganfall) oder psychisch schwer belastende Ereignisse (sog. psychogenes Stottern z. B. durch Wiederholungen,Kriegstraumata).

Symptome

Symptome Dehnungendes Stotterns

Zu den Symptomen des Stotterns gehören:

  • Wiederholung von Lauten, ÄnderungenSilben und einsilbigen Wörtern, z. B. „Bi Bi Bi Bitte!“
  • Wortunterbrechungen, z. B. „Regen ... tonne“
  • Dehnung von Lauten, z. B. „LLLLLass mich in Ruhe!“
  • Blockierung (hörbar oder stumm), z. B. „Ich --- kann das nicht“.

Außerdem können als typische Begleitsymptome körperliche Anspannung und Mitbewegungen von bestimmten Muskeln oder Muskelgruppen vorkommen (z. B. bestimmte Mimik im Gesicht, Bewegungen von Armen oder Beinen). Die Sprechabsicht ist nicht von der TonhStöherung beeinträchtigt, und/oder durch Blockierungend. Stotternh. trittbetroffene Personen wissen genau, was sie sagen möchten.

Symptome des Polterns

Symptome des Polterns können sein:

  • Zu schnelle Sprechweise, die von der allgemein üblichen Art zu sprechen abweicht.
  • Auffälligkeiten in der RegelLautbetonung
  • Zusammenziehen amoder SatzanfangAuslassen von Silben und Ungenauigkeiten („Nuscheln“)
  • Ungewöhnliche Pausen, ungewöhnlicher Sprechrhythmus und Silbenbetonung.

Im Gegensatz zum Stottern können z. B. Wort- und Satzteilwiederholungen statt Silbenwiederholungen vorkommen. Außerdem haben betroffene Personen meist ein geringeres Bewusstsein für ihre Störung und fühlen sich dadurch weniger beeinträchtigt als stotternde Personen.

Begleitsymptome und Beeinträchtigungen

Negative Folgen des Stotterns können sein:

  • Angst zu sprechen.
  • Reaktionen des unwillkürlichen Nervensystems (Erröten, Schwitzen)
  • Emotionale Belastung (Peinlichkeit, Scham, Frustration, Wut, innere Anspannung)
  • Veränderungen der Sprechweise (z. B. Flüstern, Singsang, Schreien)
  • Beeinträchtigungen der Kommunikation
  • Soziale Ängste und andere Angststörungen
  • Vermindertes Selbstwertgefühl und sozialer Rückzug
  • Vermeidungs- oder Umgehungsverhalten, z. B. keine mündliche Mitarbeit in der erstenSchule.

Die Silbe eines Wortes auf. Kinder mit Sprechschwierigkeiten wie Stottern laufen eine erhöhte Gefahr, Lese-Symptome und SchreibschwierigkeitenBegleitsymptome zukönnen entwickeln,bei wenneinem einzelnen stotternden Menschen unterschiedlich häufig vorkommen und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Außerdem können sie in dieihrer SchuleStärke kommenschwanken. FrüheManchmal Hilfelassen bietetsich bessereZusammenhänge Chancenmit einer bestimmten Situation, vom Stottern geheilt zu werdenGefühlslage und Folgen wie Lernschwierigkeiten sowie psychologischen und sozialen Problemen vorzubeugen.

Stottern ist oft von so genannten Bewegungssymptomen begleitet: Augenblinzeln, Zuckungen in den Kiefern und unwillkürlichen BewegungenVerfassung des Kopfesbetroffenen oderMenschen anderer Körperteilefeststellen. Diese Verhaltensweisen sind oft Ausdruck von Frustration und ein Versuch, weniger zu stottern. Die unwillkürlichen Bewegungen erhöhen die Verlegenheit und steigern die Angst des Patienten vor dem Sprechen. Ältere Kinder und Erwachsene entwickeln oft Ablenkungsverhalten, weil sie versuchen wollen, ihr Stottern zu verbergen. Zu diesen Verhaltensweisen gehören auch der Austausch von Wörtern, die Verwendung von Ausrufewörtern (Interjektionen) und die Änderung von Sätzen. Einige Patienten vermeiden bestimmte Wörter, die das Stottern auslösen, weshalb man von innerem und äußerem Stottern spricht.1

Stottern kann sich in verschiedenen Altersstufen und von Person zu Person ganz unterschiedlich äußern. Einige stottern häufig und stark mit deutlichen Begleitbewegungen. Andere stottern relativ schwach und sind nur wenig durch das Stottern behindert. Das Stottern einer Person kann sich je nach Phasen, Tagen und Situationen unterschiedlich äußern.

Ursachen

EsZahlreiche istStudien wichtigkonnten zu wissennachweisen, dass dasübliches Stottern zwischenhauptsächlich Phasenvererbt wird (etwa von70–80 fließendem% Sprechengenetische auftretenVeranlagung), undein besonders verschwindenhohes kann.Risiko Dies gilt vor allembesteht für die kleinstenSöhne Kinderstotternder Frauen. Von einer genetischen Veranlagung wird auch beim Poltern ausgegangen. Bei Personen, aberdie auchStottern, konnten Auffälligkeiten im Gehirn gefunden werden, die dazu führen, dass die Sprechplanung, die Kontrolle der Muskeln, die für Erwachsenedas Sprechen verantwortlich sind, und das Zusammenspiel der dazugehörigen Nerven beeinträlterechtigt Kindersind.

Der sprachliche BeiUmgang einigender MenschenEltern kannmit sichihrem Stottern zu erheblichen Kommunikationsschwierigkeiten entwickelnKind und psychologischeihr Erziehungsstil Folgen(z. habenB. hohe Leistungsanforderungen) ist dagegen keine Ursache für die Entstehung eines Stotterns oder Polterns.

Die Ursache des psychogenen Stotterns ist meist ein Trauma oder eine psychiatrische Erkrankung.

Häufigkeit

Stottern1–1,4 kommt in allen Altersgruppen vor, am häufigsten aber bei jungen Kindern in% der Phase der Sprach-Kinder und Sprechentwicklung. In den meisten Fällen beginnt StotternJugendlichen im Alter von zwei bis fünf2–18 Jahren, alsosind dervon Zeit,Stottern inbetroffen. Jungen der sich die Kinder große sprachliche Kompetenz aneignen. Etwa 5 % aller Kindersind im VorschulalterVerhältnis stotternvon 3 zu 2 häufiger betroffen als Mädchen. Danach nimmt die Häufigkeit ab, und bei Schulkindern rechnet man mit etwa 1 % Stotterern. Eine Studie ergab, dass Stottern bei etwa 1,4 % aller Kinder unter zehn Jahren vorkam. Fast 80 % aller Betroffenen, die im Kindesalter stotterten, hören im jungenIm Erwachsenenalter mit dem Stottern auf (die Angaben variieren in verschiedenen Studien). Zwischen leiden 0,72 und 1 % der erwachsenen Bevölkerung stottern,Frauen und 0,8 davon wiederum sind 80% %der Männer unter Stottern.

Dagegen scheint Poltern seltener vorzukommen, es gibt jedoch diesbezüglich keine verlässlichen Daten.

Die Häufigkeit von Stottern ist unabhängig vom sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und ethnischen Hintergrund desder Betroffenen.

VerschiedeneUntersuchungen 

Gespräch

Ärzt*innen Artenkönnen Stottern feststellen anhand:

  • von Erzählungen der Eltern, die den typischen plötzlichen Beginn (meist innerhalb von 3 Tagen) des Stotterns bei ihren Kindern im Alter zwischen 2 und 6 Jahren schildern.
  • der Befragung von Eltern zu Sprachentwicklung und Stottersymptomen im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen.

Häufig ist das Stottern im Laufe der Zeit unterschiedlich stark ausgeprägt, Poltern findet sich eher gleichbleibend.

Körperliche Untersuchung

Wird eine Person mit Stottern bei Ärzt*innen vorstellig, sollte eine allgemeine körperlich-neurologische Untersuchung durchgeführt werden und auf mögliche Symptome geachtet werden, die das Nervensystem oder die Psyche bzw. beides betreffen.

Überweisung zu Spezialist*innen

Durch Untersuchungen bei Spezialist*innen können Stotter- und Begleitsymptome sowie das Kommunikations- und Sozialverhalten betroffener Personen erfasst werden, dazu gehört vor allem die Beurteilung des Sprechens und Sprechproben. Davon ausgehend kann beurteilt werden, wie stark die betroffene Person belastet ist (auch durch Reaktionen von Mitmenschen) und ob und wenn welche Behandlung sie braucht. Der Schweregrad des Stotterns und der Belastung kann ergänzend durch verschiedene Testungen und Fragebögen beurteilt werden.

Außerdem können bei entsprechenden Hinweisen zusätzlich psychische Erkrankungen diagnostiziert werden, oder in seltenen Fällen bildgebende Verfahren (wie MRT oder CT) zum Einsatz kommen. 

Behandlung

Ziele einer Stotterbehandlung sind bei betroffenen Personen:

  • die Verbesserung der Sprechflüssigkeit
  • die Verringerung der seelischen und sozialen Belastung
  • der Abbau von Beeinträchtigungen in Schule und Beruf
  • die Förderung von Teilhabe, Lebensaktivität und Lebensqualität.

Allgemeines zur Behandlung

Stottern wirdsollte indann entwicklungsbezogenesbehandelt werden, neurogeneswenn und psychogenes Stottern eingeteilt. Entwicklungsbezogenes Stottern ist die häufigste Form. Es wirdes bei Kindern im Alter von drei bis acht3–6 Jahren entdecktlänger als 6–12 Monate anhält. Falls jedoch Eltern und/oder machtdas überKind 80 %sehr allerdurch Fälle vondas Stottern inbelastet dersind, Bevölkerungdas aus. Ungefähr 80–94 % aller KinderKind mit entwicklungsbezogenemGleichaltrigen StotternSchwierigkeiten im Vorschulalter werden im Laufe von vier Jahren spontan frei von ihrem Stottern.

Neurogenes Stottern wird in der Regel von Erkrankungen wie einer Hirnverletzung oder einem Schlaganfall ausgelöst. Psychogenes Stottern ist eine seltene Formaufgrund des Stotterns und tritt in der Regel bei Erwachsenen mit Problemen nach einem geistigenhat oder emotionalen Trauma auf. Oft gibt es keine andere bekannte Ursache.

Ursache

Die Ursachen des Stotterns sind nach wie vor ungewiss. Wahrscheinlich gibt es mehrere Faktoren, die gemeinsam dazu führen, dass man stottert, aber viele Wissenschaftler glauben heute, dassdas Stottern eineso neurobiologischestark Ursacheausgeprägt hat, die mit Schwierigkeiten der Steuerung des Sprechens zusammenhängt. Für die weitere Entwicklung des Stotterns können sowohl Umwelt als auch Erbanlage eine Rolle spielen. Mögliche beitragende Faktoren sind wechselnde Denkmuster, Vererbung, Geschlecht des Patienten und Umweltfaktoren. Eine Studie ergab, dass stotternde Erwachsene im Vergleich zu fließend sprechenden mehr Zeit für eine Lösung brauchten, als sie mit einer kognitiven Aufgabe von zunehmender Komplexität konfrontiert wurden. Eine andere Studie ergab mithilfe einer funktionellen MRTist, dass das NervensystemKind beidarüber Stottererndie aufKontrolle verliert, sollte sofort eine andereBehandlung Artbegonnen werden.

Abhängig von den individuellen Bedürfnissen der betroffenen Person und Weiseihren aktiviertEltern wirdkann eine Behandlung ambulant, wenn sie sprechen wollen. Die Studie zeigte auchstationär, dassin sichEinzel- oder StottererGruppenbehandlung stärkerstattfinden.

Eine konzentrierengute Wirksamkeit müssen,konnte wennnachgewiesen sie sprechen wollen, und deshalb weniger Kapazitätwerden für andereÜbungen Denkarbeitin habenund vor Gruppen sowie (verhaltenstherapeutische) Verfahren, die auf das Erlernen einer neuen Sprechweise bzw. Eseines gibtneuen jedochSprechmusters, keineneiner Zusammenhangpositiveren zwischenEinstellung zum Sprechen, einem Transfer des Erlernten in den Alltag und die Sicherheit selbstwirksam und eigenverantwortlich das Stottern bewältigen zu können, abzielen.

Ergänzend können computergestützte Verfahren, Biofeedbackverfahren und Intelligenzdie Anbindung an Selbsthilfevereinigungen eingesetzt werden.

Falls bereits soziale Ängste, weitere Angststörungen oder Depressionen bestehen, sollten der individuelle Leidensdruck abgewogen werden und möglicherweise zuerst die psychiatrische Folgestörung behandelt werden.

Durch den Einsatz von Nachteilsausgleichen können Belastungen in Schule und Beruf teilweise ausgeglichen werden. Sie können z. B. in Prüfungssituationen als zusätzliche Zeit oder Nutzung von Hilfsmitteln gewährt werden.

Logopädie

Es gibt immerspezielle mehr Dokumente, die den Zusammenhang zwischen Erbanlage und Stottern untermauern. Das Geschlecht ist von großer Bedeutung, mit einer deutlichen Überrepräsentation von Jungen, was auch für die jüngsten Kinder gilt. Ein Rückgang des StotternsTherapieprogramme im Erwachsenenalter erfolgt zudem häufiger bei Mädchen als bei Jungen. Doppelt so viele Jungen wie Mädchen stottern. Fünf Mal so viele erwachsene Männer wie Frauen stottern.

Umweltauswirkungen wie anstrengende soziale Situationen, telefonieren und negative Erfahrungen mit dem Sprechen können ebenfalls zum Stottern beitragen. Die Angstebene bei Stotterern ist höher in Situationen, in denen erwartet wird, dass sie sprechen.

Die Forschung in Bezug auf Fähigkeiten und Verhaltensweisen bei Stotterern erfolgte in erster Linie bei Erwachsenen.

Probleme in Verbindung mit Stottern

Stotterer können infolge ihres Stotterns nervös und unruhig werden. Ausgeprägtes Stottern kann Angst vor dem Sprechen bewirken, was zu körperlichen Auswirkungen wie Muskelverspannungen und emotionalen Konsequenzen wie Verlegenheit und Frustration führen kann. Stotterer können auch sozial benachteiligt und als weniger intelligent wahrgenommen werden als Menschen, die nicht stottern. Stottern kann von Betroffenen als ein Hindernis erlebt werden, eine Arbeit zu bekommen oder befördert zu werden, und es kann die Art ihrer Arbeitsausführung beeinflussen. Stottern kann das Selbstwertgefühl und das Selbstbild beeinflussen.

Verschiedene Grade des Stotterns

Es ist üblich, dass Kinder manchmal stocken, wobei normales Sprechen ohne Redefluss bei kleinen Kindern nicht als Stottern angesehen wird. Es ist ein normales Phänomen und durch Wiederholung von Lauten, Silben und Wörtern üblicherweise am Anfang eines Satzes gekennzeichnet. Diese Kinder erleben wenig oder gar keine Frustration, und ihren Stockungen schenkt man nicht viel Aufmerksamkeit.

Schwaches Stottern tritt normalerweise zwischen drei und fünf Jahren auf. Es äußert sich in der Regel durch dieselben Wiederholungen beim Sprechen wie wir sie auch bei normalem Sprechen ohne Redefluss wahrnehmen. Wiederholungen treten häufiger auf und können von Grimassen oder unbewussten Bewegungen begleitet werden. Obwohl sich der Patient und seine Familie oft keine Sorgen über das schwach ausgeprägte Stottern machen, empfiehlt sich eine frühe Überweisung zuRahmen einer logopädischen Praxis, um die Entwicklung zu bremsen und unerwünschte soziale Folgen zu vermeiden.

Schweres Stottern äußert sich normalerweise zwischen einem und sieben JahrenBehandlung. Obwohl der Schweregrad während der ersten sechs Monate nichts über die Wahrscheinlichkeit einer Verbesserung aussagt, ist es ein gutes Zeichen, wenn die Symptome nach diesem Zeitraum langsam zurückgehen. In den meisten Fällen von schwerem Stottern tritt das Stottern zwar bei weniger als 20 % der Wörter auf, esDabei wird jedoch bei fast jedem Satz gestottert. Stottern wird in der Regel von Grimassieren oder unbewussten Bewegungen und Vermeidungsverhalten begleitet. Diese Art des Stotterns führt oft zu Verlegenheit und Angst vor dem Sprechen.

Überweisung an eine logopädische Praxis

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Kind stottert, kontaktieren Sie einen Kinderarzt, die Schulschwester oder eine logopädische Praxis. Wenn Sie als Erwachsener stottern, kontaktieren Sie einen Arzt für eine Überweisung zu einer logopädischen Praxis. Ein Logopäde beurteilt das Stottern und bietet dann eine geeignete Therapie und Nachbetreuung an.

Kinderarzt, Arzt, Lehrer, Schulgesundheitsdienst und Rektor haben oft eine zentrale Rolle, wenn das Kind stottert, weil sie oft die ersten sind, mit denenbetroffenen die Eltern oder der Patient über das Problem sprechen. Obwohl Stottern in vielen Fällen von selbst zurückgeht, ist eine Überweisung zu einem professionellen Therapeuten (Logopäden) notwendig, wenn:

  • das Stottern stark ist und länger als sechs bis zwölf Monate anhält;
  • Stottern in der Familie vorkommt;
  • die Familie oder die Person sehr besorgt über das Stottern und das begleitende Verhalten ist.

Therapie

Die logopädische Therapie ist je nach Alter und individuellen Bedürfnissen des Stotterers unterschiedlich ausgerichtet. Der PatientPersonen trainiert, in verschiedenen Situationen zu sprechen, um eineein schonendereneues SprechweiseSprechmuster zu finden, und somit schwere Blockierungen oder Wiederholungen zu vermeiden. SoDie wirdBetroffenen ein kontrollierter Redefluss eingeübt, man trainiertlernen, die Stimme zu senken, in kürzeren Sätzen zu sprechen, ruhig und rhythmisch zu atmen und zwischen jedem Satz eine Ruhepause einzulegen. Man befolgt ein spezielles Trainingsprogramm. Die TherapieBehandlung arbeitetsoll größtenteilsden daraufMenschen hinZutrauen geben, dass der Patient sich traut zu sprechen, ob mit oder ohne Stottern. Allerdings ist es schwierig zu wissen, ob die Therapie wirksamsprechen.

Wichtig ist, da bei so gut wie 80 % der stotternden Kinder das Stottern ohnehin von selbst aufhört. Selbst wenndass die Therapiebetroffenen auchPersonen nur eine natürliche Verbesserung beschleunigtlernen, bleibt als wichtiger Aspekt, dass sie für die soziale und psychische Entwicklung des Kindes gut ist.

Es gibt keine Alternative in Form einer Therapie des Stotterns mit Medikamenten. In letzter Zeit wurde die Therapie stärker auf eine Überwachung der Sprechweise durch den Patienten selbst ausgerichtet, damit er lernt, Episoden mit stark ausgeprägtemgten StotternStotterns und Phasen mit geringer ausgeprägten Symptomen zu handhabenumzugehen, stattanstelle zu versuchen, essie vollständig zu beseitigen. Bei Kindern konzentriert sich die Therapie darauf, größerenden Problemenlangfristigen als FolgeFolgen des Stotterns vorzubeugen. EineJe früheher Therapieeine Behandlung eingeleitet wird, desto effektiver ist effektiver als eine später eingeleitetesie.

Programme zur Behandlung des Stotterns

Ein mögliches Verfahren zur Behandlung von frühkindlichem Stottern ist das Lidcombe-Programm. Das Verfahren hat zum Ziel, dass Kinder fließend sprechen lernen. Der natürliche Redefluss des Kindes wird gefördert und sein Stottern korrigiert. Bei dieser Behandlungsform wird offen über das Stottern gesprochen. Ein wichtiges Prinzip ist es, nicht nur zu kommentieren, wenn das Kind stottert, sondern es vor allem zu loben, wenn es nicht stottert. Die Eltern führen die Therapie unter Anleitung von Logopäd*innen durch. Die Therapie erfolgt täglich, wobei die Eltern den Grad des Stotterns jeden Tag auf einer Skala von 1 bis 10 angeben müssen. Auswertungen in Australien und England haben sehr gute Ergebnisse gezeigt.

Was können Sie selbst tun?

 

Die Familie spielt eine wichtige Rolle bei der Therapie, wenn Kinder stottern. Schaffen Sie ein Umfeld, in dem langsame Sprache gefördert wird, lassen Sie demIhrem Kind Zeit zu sprechen, reden Sie langsam und entspannt, wenn Sie demIhrem Kind aus seinen Stotterepisoden heraushelfen wollen. Wenn manWird das Stottern freundlich und auf nicht-wertende Art akzeptiert, wirdkann das Problemzur nichtallgemeinen verschlimmertEntspannung in der Familie beitragen und kannIhrem einemwahrscheinlich frustrierten Kind Trost bieten. EinesIm derVorschulalter effektivstenhat Therapie-Programmesich inbewährt, derIhrem VorschulstufeKind basiertzu daraufzeigen, dass Sie das Stottern zu akzeptieren, wasindem durchSie freundlichemit Ihrem Kind einen freundlichen und ermutigendeermutigenden KommentareUmgangston an das Kind gezeigt wirdpflegen.

Allgemeine

Maßnahmen Hinweise:

und Empfehlungen

  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind ruhig und entspannt. Hetzen Sie nicht. Machen Sie oft Pausen. Warten Sie einige Sekunden, nachdem dasIhr Kind aufgehört hat zu sprechen, bevor Sie zu sprechen beginnen. Wenn Sie langsam und entspannt sprechen können, hat diese eine viel größere Wirkung als Kritik oder Ratschläge, wie etwa „sprich langsam“ oder „versuch noch mal, aber langsamer“.
  • Verringern Sie die Anzahl der Fragen, die Sie demIhrem Kind stellen. Anstatt Fragen zu stellen, ist es besser, zu kommentieren, was dasIhr Kind gesagt hat.
  • Verwenden Sie Mimik oder eine andere Körpersprache, um demIhrem Kind zu vermitteln, dass Sie auf den Inhalt des Gesagten hören und nicht darauf, wie dasIhr Kind spricht.
  • Nehmen Sie sich jeden Tag zur selben Zeit ein paar Minuten Zeit, in denender dieSie ganzebewusst und mit Ihrer ganzen Aufmerksamkeit aufmit dasIhrem Kind gerichtetzusammen istsind. Diese ruhige ZeitPhase kann dazu beitragen, das SelbstbildSelbstwertgefühl desIhres Kindes zu stärken.
  • JederAlle inFamilienmitglieder der Familie musssollten lernen, zu warten, bis mandie jeweilige Person beim Sprechen und Zuhören an der Reihe ist. Insbesondere stotternden Kindern fällt das Sprechen viel leichter, wenn wenig unterbrochen wird.
  • Achten Sie auf das Zusammenspiel mit Ihrem Kind. Versuchen Sie, längere Zeit auf das Kind zu hören und nehmen Sie sich mehr Zeit zum Sprechen.
  • Am wichtigsten ist – lassen Sie das Kind wissen, dass Sie es akzeptieren, wie es ist. Die wichtigste Hilfe für das Ihr Kind ist Ihre Unterstützung, egal, ob es stottert oder nicht.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Prognose

DasBei Lidcombe-Programmetwa ist80 % ein Verfahren zur Behandlung von frühkindlichem Stottern, das ursprünglich aus Australien kommt. Das Verfahren hat zum Ziel, dassbetroffenen Kinder fließend sprechen sollen. Das Programm basiert auf einem behavioristischen Ansatz, bei dem der natürliche Redefluss des Kindes gefhördert und sein Stottern korrigiert werden. Bei dieser Behandlungsform wird das Problem beim Namen genannt und offen überrt das Stottern gesprochen. Ein wichtiges Prinzip ist es, nicht nur zu kommentieren, wenn das Kind stottert, sondern es auch zu loben, wenn es nicht stottert. Die Eltern führen die Therapie unter Anleitung eines Logopäden durch. Die Therapie erfolgt täglich, wobei die Elternin den Gradersten des2 StotternsJahren jedennach Tagseinem Beginn dauerhaft auf einer Skala von 1 bis 10 angeben müssen. Auswertungen in Australien und England haben sehr gute Ergebnisse gezeigt. Das Lidcombe-Programm wird in vielen logopädischen Praxen im Land angeboten.

Die Palin PCI (Eltern-Kind-Interaktion). Das Verhalten der Eltern ist nie der Grund dafür, dass ein Kind stottert, aber wenn es stottert, kann das Verhalten der Eltern einen sehr positiven Einfluss auf die Fähigkeit eines Kindes haben, seinen Redefluss zu verbessern. Das Ziel der Therapie ist es, Kommunikationsmuster in der Familie zu entwickeln, die demübrigen Kind20 helfen,% fließenderverlieren zu sprechen. Die Palin PCI besteht aus sechs Therapie-Sitzungen, einmal pro Woche, gefolgt von sechs Wochen Eigentraining zu Hause. Während der Besuche erfolgt eine Videoaufzeichnung von Kind und Eltern beim gemeinsamen Spielen. Logopäde und Eltern sehen sich zusammen die Aufzeichnung an, um herauszufinden, was die Eltern spontan tun, um dem Kind zu helfen, fließend zu sprechen. Danach werden Dinge aufgegriffen, die geändert werden sollten. Das Hauptziel der Therapie ist die Überzeugung der Familie von ihrer Fähigkeit, mit demihr Stottern bis zur Pubertät. Störungen des KindesRedeflusses richtig umzugehen.

Intensive Stottertherapie. Die Sahlgrenska Universitätsklinikbleiben in Schweden1 organisiert jedes Jahr eine Stottertherapie für Kinder zwischen 9 und 13 Jahren und deren Eltern in internatähnlicher Form, die als intensive Stottertherapie bezeichnet wird. Es wird auch eine intensive Stottertherapie für Erwachsene angeboten. Die Überweisung erfolgt durch den therapierenden Logopäden.

Als technische Maßnahmen zur Erreichung eines normalen Redeflusses dient zum Beispiel die Verwendung verschiedener technischer Hilfsmittel und Produkte. Die Technik hinter dieser Ausrüstung basiert auf dem so genannten Chor-Effekt. Viele Menschen, die stottern, sprechen zusammenhängender, wenn sie zusammen mit einer anderen Person im Chor sprechen. Dieses technische Hilfsmittel schafft die Illusion, mit einer anderen Person im Chor zu sprechen, indem man die eigene Stimme leicht verzögert oder in einer anderen Tonlage hört. Langzeitwirkungen solcher Hilfsmittel sind nicht dokumentiert, aber einzelne Nutzer haben das Gefühl, dass sich die Erkrankung verbessert. Gemeinsam ist dieser Art von Hilfsmitteln, dass ihre Wirkung schlecht dokumentiert ist und die Ergebnisse in einer kontrollierten Laborumgebung weit besser sind als bei gewöhnlichem Gebrauch.

Prognose

Etwa 80 % der KinderFälle hörenlebenslang auf zu stottern, bevor sie erwachsen werden. Die Wahrscheinlichkeit, unerwünschte Verhaltensweisen, die mit dem Stottern verbunden sind, loszuwerden, nimmt ab, wenn man nach dem Alter von acht Jahren weiterhin stottert. Obwohl es keine sichere Therapie gibt, auf die alle Patienten gut ansprechen, ist eine erfolgreiche Beseitigung von leichtem Stottern möglich, wenn die Behandlung vor dem Alter von sechs Jahren beginnt. Für alle Menschen, die stottern, ist es wichtig, eine geeignete Kombination aus Lernen, Training und individueller Therapie zu finden, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erreichenbestehen.

Weitere Informationen

 Selbsthilfe

Quellen

Literatur

  1. Patientenleitlinie „Redefluss-Störungen: Stottern und Poltern“ zur S3-Leitlinie Pathogenese, Diagnostik und Behandlung von Redeflussstörungen (Stand 2019). www.awmf.org

Autorin

  • Catrin Grimm, Ärztin in Weiterbildung Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Klingenberg a. M.
stammingStottern; speecheasyPoltern; taleflytvanskerRedefluss; StamningRedeflussstörung; Sprechen; Sprachentwicklung; Störung; Sprechablauf; Sprechrhythmus; Sprechbewegungen; Sprechatmung; Aussprache; Stimme
Je jünger das Kind ist, wenn es therapiert wird, desto besser stehen die Chancen, dass das Stottern verschwindet.und DiePoltern meisten Kinder überwinden ihr Stottern, aber es gibt keine sichere Methode, um herauszufinden, welche Kinder eine Therapie bengehötigen. Deshalb ist es immer am besten, eine logopädische Praxisren zu konsultieren,den umsog. demRedeflussstörungen. KindSie sosind frnicht Teil der ühblichen wieSprachentwicklung mund köglichnnen zuauch helfenkombiniert vorkommen.
Stottern und Poltern
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CG 31.07.22
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Je jünger das Kind ist, wenn es therapiert wird, desto besser stehen die Chancen, dass das Stottern verschwindet.und DiePoltern meisten Kinder überwinden ihr Stottern, aber es gibt keine sichere Methode, um herauszufinden, welche Kinder eine Therapie bengehötigen. Deshalb ist es immer am besten, eine logopädische Praxisren zu konsultieren,den umsog. demRedeflussstörungen. KindSie sosind frnicht Teil der ühblichen wieSprachentwicklung mund köglichnnen zuauch helfenkombiniert vorkommen.
Pädiatrie
Stottern und Poltern
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