Sprech- und Sprachstörungen bei Kindern

Allgemeine Informationen

Definition

  • Man unterscheidet Sprachstörungen, Sprechstörungen, Stimmstörungen sowie Redeflussstörungen.1-2
  • Sprachstörung
    • Störungen des sprachlichen Ausdrucks oder des sprachlichen Verständnisses (z. B. Semantik, Syntax, Morphologie, Phonologie)
  • Sprechstörung
    • Störung der Artikulationsfähigkeit durch eine sprechmotorische Beeinträchtigung
  • Stimmstörung
    • Störungen der Stimmbildung durch Veränderungen der tonproduzierenden Organsysteme
  • Redeflussstörung

Häufigkeit

  • Sprach-, Sprech-, Stimm- und Redeflussstörungen gehören zu den häufigsten Entwicklungsstörungen.2
  • In Deutschland liegt die Prävalenz von Sprachentwicklungsstörungen bei ca. 30 % pro Jahrgang3-4
    • bei Schuleingangsuntersuchungen 2014/2015: Sprachauffälligkeiten bei 34,1 % der Kinder
    • 26,7% der Kinder erhielten eine Sprachtherapie.
    • In Deutschland wird im internationalen Vergleich die meiste Sprach- oder Sprechtherapie verordnet.
  • In anderen Ländern liegen die Prävalenzen niedriger.3
    • 11 % sprachauffällige Kinder in den USA im Jahr 2014

Diagnostische Überlegungen

  • Bei Kindern überwiegen nichtorganisch bedingte Störungen der Kommunikation.1
    • Nichtsdestotrotz ist ein Ausschluss seltener organischer Ursachen im Rahmen der Diagnostik anzustreben.
  • Während der Sprachentwicklung ist das vorübergehende Auftreten verschiedener Phänomene (z. B. Schetismus als Form der Dyslalie) physiologisch.

Sprachentwicklung2-3,5

  • Sprachbeginn
    • Sprachverständnis ab ca. 9 Monaten
    • erste Wörter ab ca. 12–15 Monaten
  • Physiologische Sprachentwicklung (81–86 %)
    • ≥ 50 Wörter mit 18–24 Monaten
    • Zweiwortsätze mit 18–24 Monaten
    • Mehrwortsätze mit 24–30 Monaten
    • zusätzlich korrektes Verb in der Satzmitte mit 30–36 Monaten
    • zusätzlich Nebensätze ab 3 Jahren
  • Auffällige Sprachentwicklung: „Late Bloomer“ oder sprachkrank (14–19 %)
    • < 50 Wörter mit 18–24 Monaten
    • „Late Bloomer“ bzw. „Spätentwickler*in“ mit letztlich normaler Sprachentwicklung (4–9 %)
    • Sprachentwicklungsstörung mit 3 Jahren (7–12 %)
  • Die Sprachentwicklung variiert interindividuell in den ersten 3–4 Jahren erheblich.
  • Rückbildung der Sprachentwicklungsstörung bei 85–95 % der Kinder bis zur Einschulung

Prädisponierende Faktoren1-2

ICPC-2

  • N19 Sprachstörung
  • P10 Stammeln/Stottern/Tic

ICD-10

  • F80 Umschriebene Entwicklungsstörungen des Sprechens und der Sprache
    • F80.0 Artikulationsstörung
    • F80.1 Expressive Sprachstörung
    • F80.2 Rezeptive Sprachstörung
    • F80.3 Erworbene Aphasie mit Epilepsie [Landau-Kleffner-Syndrom]
    • F80.8 Sonstige Entwicklungsstörungen des Sprechens oder der Sprache
    • F80.9 Entwicklungsstörung des Sprechens oder der Sprache, nicht näher bezeichnet
  • F98 Andere Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend
    • F98.5 Stottern
    • F98.6 Poltern
  • R47 Sprech- und Sprachstörungen, anderenorts nicht klassifiziert
    • R47.0 Dysphasie und Aphasie
    • R47.1 Dysarthrie und Anarthrie
    • R47.8 Sonstige und nicht näher bezeichnete Sprech- und Sprachstörungen

Differenzialdiagnosen

Sprachstörungen

Sprachentwicklungsstörung (SES)1-3

  • Definition und Ursache
    • entwicklungsbedingtes Syndrom mit variablen Symptomkomplexen
    • Einteilung nach Form
      • expressive Sprachstörung: Störung des Sprachgebrauchs
      • rezeptive Sprachstörung: Störung des Sprachverständnis
    • Einteilung nach Ursache
      • umschriebene Sprachentwicklungsstörung (USES): keine weiteren Ursachen eruierbar und vermutlich multifaktoriell genetische Ursache (familiäre Häufung)
      • Sprachentwicklungsstörung bei Komorbiditäten
  • Häufigkeit
    • häufigste Sprachstörung bei Kindern
    • Prävalenz von ca. 30 % pro Jahrgang
  • Symptome
    • Defizite in einzelnen oder mehreren Bereichen der Sprache
      • z. B. Phonetik, Syntax, Wortschatz, Sprachverständnis
    • häufig begleitend weitere Entwicklungsverzögerungen
      • z. B. auditive, visuelle oder (fein-)motorische Defizite
  • Diagnostik
    • Diagnosestellung in der Regel erst ab einem Alter von 3 Jahren
      • Rückbildung von früheren Sprachauffälligkeiten in 35–50 % („Late Bloomer“)
    • Ausschluss anderer Ursachen
  • Therapie
    • Sprach- und Sprechtherapie (v. a. bei umschriebener Sprachentwicklungsstörung)
    • Behandlung von Komorbiditäten
  • Prognose
    • Besserung bei 85–95 % der Kinder bis zur Einschulung

Dysgrammatismus1

  • Definition und Ursache
    • Beeinträchtigung der grammatikalischen Ordnung in der Sprachproduktion
    • häufige Teilstörung einer Sprachentwicklungsstörung
  • Symptome
    • Defizite in der Satzbildung und -struktur (Syntax)
    • Defizite in der Anwendung grammatikalischer Regeln (Morphologie)

(Kindliche) Aphasie1

  • Siehe Artikel Sprach- und Sprechstörungen.
  • Definition und Ursache
    • erworbene Sprachstörung nach zwischenzeitlich abgeschlossener Sprachentwicklung
    • Ursache ist eine Schädigung des zentralen Nervensystems
  • Symptome
    • Verlust von erworbenen Sprachfähigkeiten
    • Alle sprachlichen Modalitäten sind in unterschiedlichem Ausmaß betroffen.
      • Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben

Sprechstörungen

Phonetische Störung (Dyslalie)1-3

  • Definition und Ursache
    • entwicklungsbedingte Störung der Lautbildung bzw. Aussprache
      • ehem. „Stammeln“
    • Dyslalien bis zum Abschluss der Sprachentwicklung teilweise physiologisch
    • Einteilung nach Ausmaß und Sprachverständlichkeit
      • isolierte Dyslalie
      • partielle Dyslalie (wenige Laute)
      • multiple Dyslalie
      • universelle Dyslalie
  • Symptome
    • Störungen umschriebener Lautbildungen
      • Sigmatismus (Lispeln): Störung der Bildung von Zischlauten
      • Schetismus: Störung der Lautbildung von „sch“-Lauten
    • Andere sprachliche Ebenen sind weitgehend unbeeinträchtigt.

Phonologische Störung1-2

  • Definition und Ursache
    • Beeinträchtigung des Lautsystems
    • häufig Mischformen mit phonetischen Störungen
  • Symptome
    • Sprechen mit Störungen der Lautdiskriminationen sowie von Silben- und Wortstrukturen
  • Prognose
    • höchstes Risiko für persistierende Sprechstörungen und Schreibfähigkeit

Orofaziale Dysfunktion1

  • Definition und Ursache
    • muskuläre Dysfunktion im Bereich von Mund, Gesicht und Hals
  • Symptome
    • Schluck- und Sprechstörungen unterschiedlichen Ausmaßes
    • Gebissanomalien können als Folgeerscheinung einer Zungenfehlfunktion auftreten.

Näseln (Rhinofonie)1

  • Definition und Ursache
    • Störung des Sprechstimmklangs
    • geschlossenes Näseln (Rhinophonia clausa)
      • Blockierungen der Nasenwege (z. B. durch adenoide Vegetationen)
      • fehlende Nasalierung der Nasallaute m, n, ng
    • offenes Näseln (Rhinophonia aperta)
    • gemischtes Näseln (Rhinophonia mixta)
      • gleichzeitiges Auftreten beider Formen
  • Symptome
    • nasal klingende Sprechweise

(Kindliche) Dysarthrie1,6-7

  • Siehe Artikel Sprach- und Sprechstörungen.
  • Definition und Ursache
  • Symptome
    • geringe Lautstärke und Artikulationsschärfe
    • verlangsamtes und monotones Sprechen
    • gepresste und raue Stimme
    • reduzierte Verständlichkeit sprachlicher Äußerungen bis zur Unverständlichkeit

Stimmstörungen

Hyperfunktionelle Dysfonie1

  • Definition und Ursache
    • funktionelle Störung in der Stimmgebung
    • Die Ursache ist eine Koordinationsstörung der Abläufe des Stimmgebungsapparates.
  • Häufigkeit
    • häufigste Stimmstörung
  • Symptome
    • heisere, belegte, raue, behauchte Stimme
    • Stimmlautstärke häufig erhöht
    • Zunahme der Symptome nach Belastung
  • Komplikationen
    • sekundäre Stimmlippenveränderungen (z. B. Stimmlippenknötchen)
  • Diagnostik mittels laryngoskopischer Untersuchung

Redeflussstörungen

Stottern (Balbuties)1-2,8-9

  • Siehe Artikel Redeflussstörung: Stottern und Poltern.
  • Definition und Ursache
    • Redeflussstörung mit überwiegend genetischen Ursachen
  • Häufigkeit
    • Betrifft etwa 1–1,4 % eines Jahrgangs.
  • Symptome
    • Repetition von Lauten und Silben („A-a-aber“)
    • Wortunterbrechungen und Blockierungen („Ich --- kann das nicht“)
    • häufig emotionale Belastung und Vermeideverhalten

Poltern1,8-9

  • Siehe Artikel Redeflussstörung: Stottern und Poltern.
  • Definition und Ursache
    • Redeflussstörung mit zu schneller und/oder irregulärer Sprechweise
  • Symptome
    • schnelles, irreguläres Sprechen und Zusammenziehen oder Auslassen von Silben („Nuscheln“)
    • geringeres Störungsbewusstsein und weniger starke psychosoziale Belastung als beim Stottern

Weitere Ursachen

Mutismus3

  • Definition und Ursache
    • Kommunikationsstörung mit Verhalten des Kindes als stumm
    • elektiver Mutismus: Auftreten nur gegenüber bestimmten Personen oder in bestimmten Situationen
    • Ursachen
  • Häufigkeit
    • Inzidenz von ca. 0,7 %
  • Therapie
    • Psychoedukation und Verbesserung des Kommunikationsverhaltens (z. B. durch Einbindung der Eltern)

Genetische Syndrome3

Anamnese

  • Art und Ausprägung der Sprach- bzw. Sprechstörung
    • Sprachstörung
    • Sprechstörung
    • Stimmstörung
    • Redeflussstörung
  • Beginn und Verlauf der Sprach- bzw. Sprechauffälligkeiten
    • primär verzögerte Sprachentwicklung oder Verlust bereits erworbener Fähigkeiten3
  • Auslöser der Sprach- bzw. Sprechauffälligkeiten
    • z. B. situationsbezogener elektiver Mutismus oder Verschlechterung nach längerem Sprechen
  • Vorliegen von Fehlbildungen, z. B. Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte
  • Auffälligkeiten der motorischen Entwicklung
  • Auffälligkeiten der geistigen Entwicklung
  • Beeinträchtigung der sozialen, emotionalen oder schulischen Entwicklung
  • Psychische Komorbidität (Verhaltensstörungensoziale Ängste oder Depression)
  • Familienanamnese hinsichtlich der Sprachentwicklung
    • familiäre Häufung bei umschriebener Sprachentwicklungsstörung (USES)1,3

Klinische Untersuchung

  • Allgemeine körperliche Untersuchung
  • Orientierende neurologische Untersuchung8
  • Orientierende Untersuchung der Sprechorgane1,3
    • Hinweise auf Veränderungen oder Beeinträchtigungen der Sprechorgane (z. B. Tonsillenhyperplasie)  
  • Orientierende Prüfung des Hörvermögens
  • Orientierende Prüfung des Sprach- und Sprechvermögens3,8
    • Beobachtung des spontanen Sprachverhaltens
    • Benennen einfacher Gegenstände oder Bildtafeln (z. B. Stift, Uhr)
    • Nachsprechen von Wörtern und Sätzen
    • Ausführen geschriebener Aufforderungen (z. B. „Falte dieses Blatt“)

Ergänzende Untersuchungen

In der Hausarztpraxis

  • Keine erforderlich

Bei Spezialist*innen

Diagnostik der Sprach- bzw. Sprechstörung1,3,8

  • Fragebogentests zur Früherkennung
    • standardisierte und validierte Fragebögen für spezifische Altersgruppen
    • SBE-2-KT: Sprachbeurteilung durch Eltern für zweijährige Kinder, Kurztest für die U7
    • SBE-3-KT: Sprachbeurteilung durch Eltern für dreijährige Kinder, Kurztest
    • Elternfragebögen zur Früherkennung (ELFRA 1 und 2)
    • Eltern antworten (ELAN)
  • Informelle Interviews
    • Durchführung von informellen Interviews mit dem Kind ohne Validierung
    • Verwendung von Bildtafeln, die zu beschreiben sind.
    • Beurteilung von Wortschatz, Aussprache, Satzbildung und -stellung
  • Standardisierte und validierte Tests zur Diagnosesicherung
    • Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder (SET-K 3–5)
      • zur Diagnostik von Sprachstörungen
    • Psycholinguistische Analyse kindlicher Sprechstörungen (PLAKSS)
      • zur Diagnostik von Sprechstörungen
    • Aktiver Wortschatztest – revidierte Fassung (AWST-R)
      • zur Diagnostik von Einschränkungen des Wortschatzes

Weiterführende Diagnostik1,3

  • HNO-ärztliche Untersuchung
    • Untersuchung auf ursächliche oder prädisponierende organische Veränderungen
    • z. B. Stimmlippenknötchen, Tonsillenhyperplasie, Tubenventilationsstörungen
  • Untersuchung des Hörvermögens
    • Schwerhörigkeit ist die häufigste Komorbidität.
    • Neugeborenenhörscreening nicht ausreichend sensitiv
    • Wiederholung der Untersuchung im Krankheitsverlauf
  • Kinderneurologische oder kinderpsychologische Untersuchung
  • Weiterführende Labordiagnostik
    • z. B. Stoffwechseldiagnostik auf metabolische Erkrankungen
  • Humangenetische Untersuchungen
    • bei Verdacht auf ein zugrunde liegendes genetisches Syndrom
    • z. B. Rett-Syndrom, DiGeorge-Syndrom, Angelman-Syndrom, Cri-du-Chat-Syndrom

Maßnahmen und Empfehlungen

Indikationen zur Überweisung

  • Bei Verdacht auf Sprach- und Sprechstörungen Überweisung zu Pädiater*innen2
  • Bei vermuteter motorischer, geistiger oder globaler Entwicklungsstörung oder neuropsychiatrischer Grunderkrankung ggf. kinder- und jugendpsychiatrische oder neuropädiatrische Überweisung

Allgemeines zur Therapie

  • Die Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere der Sprech- bzw. Sprachstörung.2
  • Viele leichte Defizite sind während der kindlichen Sprachentwicklung physiologisch und nicht therapiebedürftig.2-3
    • z. B. bestimmte Formen der Dyslalie bis zum Alter von etwa 4 Jahren
    • ab dem Schulalter höhere Therapiebedürftigkeit aufgrund des Risikos einer bleibenden Störung
  • Bei umschriebener Sprachentwicklungsstörung (USES) ist eine Sprech- bzw. Sprachtherapie vorrangig.1,3
  • Therapie von Komorbiditäten3-4
    • Steht insbesondere bei Sprachentwicklungsstörungen im Rahmen von Komorbiditäten im Vordergrund.
    • pädaudiologische Behandlung bei Hörstörungen
    • neuropädiatrische Behandlung z. B. bei frühkindlicher Hirnschädigung
    • kinder- und jugendpsychiatrische Behandlung bei psychischer Komorbidität
    • im weiteren Verlauf Ergänzung von Sprech- bzw. Sprachtherapie
  • Beratung und Schulung der Bezugspersonen4
    • Steigerung der Akzeptanz („Compliance“)
    • Ratschläge zum zwanglosen Gebrauch von Sprache im Alltag
    • Empfehlung, „fehlerhafte“ Äußerungen nicht zu thematisieren, sondern Wiederholung in korrekter Form anzubieten.
      • Übermäßiges Störungsbewusstsein beim Kind vermeiden.
    • Häufige Sprachwechsel bei Mehrsprachigkeit in der Familie vermeiden.
  • In manchen Fällen Anpassung der Umgebungsbedingungen und/oder sonderpädagogische Förderung4

Sprach- oder Sprechtherapie1-4,8

  • Die Haupttherapieziele sollten individuell gewählt werden.
    • z. B. Besserung der Sprach- und Sprechfähigkeiten bis zur Einschulung
  • Logopädische Behandlung in der Regel als Einzeltherapie
    • Evidenz für Wirksamkeit bei Aussprachestörungen, expressive Sprachentwicklungsstörungen (Wortschatzstörungen) und Stottern10-11
  • Beginn und Intensität sind abhängig vom Schweregrad der Störung.
    • bei leichten Störungen regelmäßige Behandlung (meist 1 x/Woche) und Elternberatungsgespräche
    • bei schweren Störungen frühe und intensive logopädische Behandlung und Elternberatungsgespräche
    • bei hohem Unterstützungsbedarf und Komorbiditäten ggf. zeitweise Unterbringung in Sprachheilkindergärten oder in Tagesstätten
  • Es gibt eine Vielzahl verfügbarer Behandlungsmethoden abhängig von der zu beübenden sprachlichen Ebene.

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Patientenorganisationen

Quellen

Leitlinien

  • Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Neurogene Sprechstörungen (Dysarthrien). AWMF-Leitlinien Nr. 030-103. S1, Stand 2018. www.awmf.org
  • Deutsche Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie e. V. (DGPP). Redeflussstörungen, Pathogenese, Diagnostik und Behandlung. AWMF-Leitlinie Nr. 049-013. S3, Stand 2016 (abgelaufen). www.awmf.org

Weitere Informationen

Literatur

  1. Schade, G. (2020). Hörstörungen, Sprachstörungen, Sprechstörungen und Stimmstörungen. In: Hoffmann GF, Lentze MJ, Spranger J, Zepp F, Berner R. (eds) Pädiatrie. Springer Reference Medizin. Springer, Berlin, Heidelberg. doi.org
  2. Reilly S, McKean C, Morgan A, Wake M. Identifying and managing common childhood language and speech impairments. BMJ. 2015;350:h2318. Published 2015 May 14. doi:10.1136/bmj.h2318 doi.org
  3. Schönweiler, R. Management von Sprachentwicklungsstörungen und Aussprachestörungen bei Kindern. Teil 1: Diagnosen und Ursachen. HNO 66, 489–498 (2018). doi.org
  4. Schönweiler, R. Management von Sprachentwicklungsstörungen und Aussprachestörungen bei Kindern. Teil 2: Behandlungsmöglichkeiten. HNO 66, 565–574 (2018). doi.org
  5. Clahsen, H. (1986). Die Profilanalyse: ein linguistisches Verfahren für die Sprachdiagnose im Vorschulalter (Bd. 3). Berlin: Marhold.
  6. Morgan AT, Vogel AP. Intervention for dysarthria associated with acquired brain injury in children and adolescents. Cochrane Database Syst Rev. 2008;2008(3):CD006279. Published 2008 Jul 16. oi:10.1002/14651858.CD006279.pub2 doi.org
  7. Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Neurogene Sprechstörungen (Dysarthrien). AWMF-Leitlinien Nr. 030-103, Stand 2018. www.awmf.org
  8. Deutsche Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie e.V. (DGPP). Redeflussstörungen, Pathogenese, Diagnostik und Behandlung. AWMF-Leitlinie Nr. 049-01. S3, Stand 2016 (abgelaufen). www.awmf.org
  9. Neumann, K. Redeflussstörungen im Kindes- und Jugendalter. Monatsschr Kinderheilkd 167, 453–466 (2019). doi.org
  10. Schönweiler R, Schönweiler B. (2017) Indikation und Evidenzbasierung für Sprech- und Sprachtherapien und geeignete Behandlungsmethoden. Forum Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie 27, S 2–17 www.kinderpsychiater.org
  11. Law J, Garrett Z, Nye C. Speech and language therapy interventions for children with primary speech and language delay or disorder. Cochrane Database Syst Rev. 2003;2003(3):CD004110. doi:10.1002/14651858.CD004110 doi.org

Autor

  • Jonas Klaus, Arzt in Weiterbildung Neurologie, Hamburg

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